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Kleidung fasziniert mich schon seit Kindertagen, weshalb ich mich 1990 dazu entschloss Bekleidungstechnik zu studieren. 

Im nächsten Abschnitt finden Sie die Einleitung meiner Diplomarbeit.

Diplomarbeit

Thema: Die Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel des Büstenhalters

Fachbereich: Bekleidung, Kultur, Design
Studiengang: Bekleidungstechnik
an der: Fachhochschule für Technik und Wirtschaft i.G.

vorgelegt von: Marion Haubold
Berlin, den 28.07.1993

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft i.G.
Fachbereich Bekleidung/ Kultur/ Design
Studiengang Bekleidungstechnik
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 Diplom -Thema: 
Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel der Konstruktion von Büstenhaltern

Zielstellung:
Auf der Basis einer Literaturrecherche ist die Entwicklung der BH-Konstruktion bis zur heutigen Zeit zu analysieren, auszuwerten und Beispiele zu erarbeiten.
Bestehende Meß -und Größenreihen sowie Konstruktionsmethoden sind zu vergleichen, um daraus eine paßformsichere Grundkonstruktion  rechnergestützt zu entwickeln. an Beispielen ist die serienmäßige Aufbereitung von einzelnen Modellschnitten dazustellen und deren werkstofftechnische Besonderheiten zu prüfen.

Kandidat: cand.ing. Marion Haubold

Berlin, den 29.03.1993

Frau Dipl.-Ing.-Päd. Elke Domke betreuende Lehrkraft
Prof. B. Wehmann Gründungsdekanin

Bibliografische Beschreibung
Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel des Büstenhalters
- Formen des BH's in der Geschichte
- Darstellung der Bestandteile eines BH's
-Grundkonstruktion von zwei BH's und Modellentwicklung
1. manuell
2. über Z-Werte
3. über Programmierung

Haubold, Marion
Diplomarbeit/ Einzelarbeit
Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin i.G.
Berlin, den 28.07.1993
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Umfang: Textseiten 69
Abbildungen 66
geschichtliche Kontruktionsunterlagen 75
Systematiken 13
Maßtabellen 12
Prüfprotokolle 26
Fotos 4
Programmierungen 8
x-Werttabellen 2
Beilagen
Thema: Die Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel des Büstenhalters
umfaßt folgende Themenkomplexe:
Die Veränderung der Form des Büstenhalters im Wandel der Zeiten.
Die Zusammensetzung und Bestandteile eines BH's werden beschrieben.
Auf werkstofftechnische Bedingungen bei der Konstruktion eines BH wird eingegangen.
Es werden zwei BH-Grundkonstruktionen und eine Modellentwicklung über manuelles Verfahren, Z-Wertfunktion und über Programmierung erarbeitet.
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Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung Seite 6

1. Geschichtliche Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel der Form des Büstenhalters Seite 7
1.1. Der Überblick über den Wandel der Damenunterwäsche von 1900 bis jetzt Seite 7
1.2. Der Büstenhalter im Wandel der Zeit Seite 7
1.2.1. 1900 bis 1920 die Entwicklung und Patentierung des Büstenhalters Seite 7
1.2.2. 1920 bis 1930 die Flachheit der Linie Seite 9
1.2.3. 1930 bis 1940 die Kurven neu entdeckt Seite 10
1.2.4. 1940 bis Kriegsende die Jahre des Verzichts Seite 11
1.2.5. Kriegsende bis 1960 die Rückkehr der weiblichen Form Seite 11
1.2.6. 1960 bis 1970 die Jugend als Leitbild Seite 12
1.2.7. 1970 bis 1980 so praktisch nötig und so erotisch wie möglich Seite 14
1.2.8. 1980 bis 1993 das verführerische Dessous Seite 15
1.2.9. Die Trend Entwicklungen Seite 16
2. Der Zusammenhang zwischen Brustform und Büstenhalterform Seite 19
2.1. Die Erläuterungen zu den Brustformen Seite 19
2.2. Die Erläuterungen zu den Büstenhalter formen Seite 21
2.2.1. Die Cupform Seite 21
2.2.2. Die Cupteiligkeit Seite 21
2.2.3. Der Miedereinsatz Seite 21
2.2.4. Der Cupeinsatz Seite 21
2.2.5. Die Cupnähte Seite 22
2.2.6. Die Cup Verstärkung Seite 22
2.2.7. Das steht Teil Seite 23
2.2.8. Das Seiten und Rückenteil Seite 24
2.2.9. Trägerlage Seite 24
2.2.10. Die Trägerbreite Seite 25
2.2.11. Die Cup Träger Verbindung Seite 25
2.2.12. Die Begrenzungsteile Seite 26
2.2.13. Das Verschlussteil Seite 27
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0.Einleitung 
" A`la mode - Kleider 
a`la mode Sinnen 
Wie sich wandelt außen wandelt sich auch innen. 
 
Friedrich von Logau, ein deutscher Dichter, erfasste mit diesem vier Zeilen schon Anfang des 17. Jahrhunderts das Wesen der Mode als Zeitgeschmack und Spiegelbild der Umwelt."/ 51. S.1 
 
Das dieses nicht nur für die Oberbekleidung gilt, sondern auch speziell für die Unterwäsche die die Basis Bekleidung für ersteres darstellt, soll in dieser Arbeit anhand des wandelt der Formen des Büstenhalters vom Korsett bis jetzt, gezeigt werden. Es wird unter versucht, das durch eine anschauliche Weise von Bildern und geschichtlichen Konstruktionsunterlagen untermalt, dem Leser nahe zubringen. 
 
Davon ausgehend, wird der BH in seiner Form und Zusammensetzung näher beleuchtet, sowie seine Bestandteile in systematischer Form gegliedert. 
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Es wird im weiteren auf den Zusammenhang zwischen dem zu verarbeitenden Material und der Konstruktion eingegangen, sowie die Einteilung von elastischen Materialien in Dehnungsgruppen getestet, um sie für die Erstellung zweier passformsicherer Grundkonstruktion Schnitte für zwei Modelle, sowie für eine Weiterentwicklung des Grundschnittes zu einer anderen Form verwenden zu können. 
Die Möglichkeiten, die das System GRAFIS für die Erstellung der BH Konstruktionen bietet, werden in ihrem einheitlichen Zusammenhang genutzt. Dabei wird besonderer Wert auf die Konstruktion mit z-werten, sowie auf die Programmierung der Büstenhalter Grundkonstruktion gelegt. 
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1. Die geschichtliche Entwicklung der Schnitttechnik am Beispiel der Form des Büstenhalters 
 
1.1. Der Überblick über den Wandel der Damenunterwäsche von 1900 bis jetzt 
 
Die Entwicklung der Damenunterwäsche während dieses Jahrhunderts erscheint von der Einschränkung zur Befreiung zu gehen, aber tatsächlich ist die Veränderung nicht in Stil und Form von der Dame um 1900 bis zur heute aktiv arbeitenden Frau einer geraden Linie gefolgt. Es ist eher angebracht sich die Frau, wie eine Art Leinwand vorzustellen auf die der stehen ständige Modewandel der endlos vielen Möglichkeiten einer sich verändernden Silhouette und variierenden Interessenszentren projiziert wird. Dabei ist festzustellen dass extreme Formen immer wieder von weiblichen betont weiblichen Formen abgelöst wurden, was im Folgenden näher dargestellt werden soll./ vgl. 8. S. 197 
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1.2. Der Büstenhalter im Wandel der Zeit 
 
1.2.1. 1900 bis 1920 die Entwicklung und  Patentierung des Büstenhalters

Ausgegangen wird bei der Betrachtung des Wandels der Form des Büstenhalters vom Korsett (Anlagen: Bild 1. ; Konstruktion I .), welches um 1900 allgemein getragen wurde. Das Korsett dieser Zeit war so geformt, dass es den Bauch weg drückte und das Frauen ideal sich mit üppigen ungeteiltem Busen auch Gänsebrust genannt, welcher durch Busen Attrappen und Brusteinlagen ( Anlagen: Bild 2., 3.) Erzeugt wurde, sowie einem weit ausladenden Hinterteil , zeigte./ Vgl. 35. S.151/ 
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Dabei mussten die Frauen schmerzhafter in Einschränkungen ihre Bewegungsfreiheit auf sich nehmen, weil bestimmte Teile ihres Körpers eingeschnürt wurden: Taille, Bauch Brustkorb, Brust Punkt das behinderte sie nicht nur beim Atmen, sondern hatte auch bleibende Deformationen ihres Körpers zur Folge. ( Anlage: 4) dahinter stand der glaube, eine ästhetisch unvollkommene, formlose Figur verschönern oder zu verschönern oder zu verfeinern/vgl. 6. S.26 / 
 
Gesundheitsapostel Namen gegen diese extreme Einführung Einschnürung und das Körperstellung und kreierten das reformkleid. Dieses ähnliche Kleid erregte 4 aus Aufsehen, aber wegen seines unmodern Aussehens setzte es sich nicht durch. / vgl. 10. S. 19/ 

Das wurde in dem Buch: " Jede Frau ihre eigene Schneiderin" von Frau Rückert wie folgt beschrieben:  
" mit der Reform Tracht wird angestrebt die Abschaffung des Korsetts und der Einsatz desselben durch ein der Brüste haltendes, Brust und Leib aber nicht einengen des Laibchen ohne Stäbe und Gummieinlagen, ... der Widerstand, welchen diese Reformbewegung bei den Frauen begegnet, fußt auf der Meinung, man sollte an die Stelle der seitherigen Kleidung sackartige, plumpe, und schöne Hüllen setzen. ( Anlagen: Bild 5 Punkt, 6. Konstruktion 2. Zu Bild 5.)/15 Punkt es. 56 f/ 
 
Die zukunftsweisende Brust Bekleidung jedoch bahnte sich mit dem Büstenhalter an, für den sich bereits vor der Jahrhundertwende Vorschläge finden. Schon 1893 wurden erste Büstenhalter angeboten, die im Rahmen der Reformbewegung entstanden waren ./vgl. 35 es 243, S. 150/ 

Fortsetzung folgt ;-)